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Amnestie-Programm im Waldorf-Astoria

Bild Handtücher und Bademäntel sind beliebte SouvenirsViele Urlauber kennen das vielleicht: Da hat man einen tollen Urlaub oder eine Nacht in einem luxuriösen Hotel verbracht und ist deshalb der Meinung etwas aus dem Hotel als Erinnerung einpacken zu müssen. Doch das ist eigentlich Diebstahl und kostet das Hotel jedes Jahr sehr viel Geld. Besonders beliebt bei diesen „Souvenirs“ sind Bademäntel, Aschenbecher, Hausschuhe und sogar Löffel.

Um die entwendeten Stücke zurückzubekommen, lassen sich einige Hotels kreative Dinge einfallen. Zum Beispiel das berühmte und ehrwürdige Hotel Waldorf-Astoria in New York. Dieses hat ein Amnestie-Programm ins Leben gerufen, bei dem Diebe aufgefordert werden die Einrichtungsgegenstände zurückzubringen. Das Prinzip hierbei: Das Hotel Waldorf-Astoria verspricht seinen ehemaligen Gästen so zu tun, als wenn die entwendeten Gegenstände lediglich ausgeliehen worden sind. Ganz nach dem Begriff der Amnestie, was übersetzt so viel wie Straferlass bedeutet. Ein Sprecher des Hauses betonte zudem, dass keine Fragen gestellt werden würden.

Das Ziel dieses Programm ist es, die traditionsreichen und damit auch wertvollen Stücke und Einrichtungssgegenstände zurückzubekommen und damit das hauseigene Archiv zu aktualisieren. Ein witziger Nebeneffekt ist zudem, dass die schönsten und seltensten Gegenstände in der Lobby des Waldorf-Astoria ausgestellt werden sollen. Der Plan scheint zu funktionieren, denn bisher sind bereits einige Dinge eingegangen. Der wohl wichtigste Fund ist beispielsweise ein Löffel aus dem Jahre 1925, auf dem sogar der Name des Hotels eingraviert war. Das Amnestie-Programm läuft noch bis zum 15. September. Zeit also, mal in seinem eigenen Bad oder in der Küche nachzuschauen.

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