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Für die Katz: Lagerfeld designt Suiten im Hôtel de Crillon Paris

Bild Schöner schlafen mit LagerfeldSchlafen wie Karl Lagerfeld, oder zumindest so, wie sich der Designer es sich vorstellt, können Urlauber jetzt im Hôtel de Crillon. Das Luxushotel in Paris wurde nach vier Jahren Renovierung am vergangenen Mittwoch wiedereröffnet.

Es gibt fast nichts, was Karl Lagerfeld noch nicht kreiert hat: teure Mode, günstige Mode, Cola-Flaschen, Hüllen für das Smarphone, Parüms – warum also nicht auch noch Hotelzimmer? Der Mode-Zar, der nach eigenen Angaben stets sieben Stunden Schlaf braucht, hat gleich zwei Räume im noblen Hôtel de Crillon nach seinen Vorstellungen gestaltet, das nach einer Renovierung 2017 wieder seine Pforten öffnet.

Mode-Zar Lagerfeld widmet sich Möbeln

Modeschöpfer Karl Lagerfeld hat zwei Suiten 5-Sterne-Hotel an der Place da la Concorde in Paris eingerichtet, die gegensätzlicher nicht sein könnten. So erstrahlt eine der „Grands Appartements“ in feinstem Pariser Chic, eingerichtet mit edlen Stoffen, opulenten Holztäfelungen und eindrucksvollen Kronleuchtern. Dazu passt das edle Bad in ganz und gar nicht zurückhaltendem Marmor mit wildem Muster. Die andere Suite jedoch, wirkt wesentlich kühler und moderner. Sie ist Lagerfelds Katze Choupette gewidmet, die nebenbei bemerkt, auch einen eigenen Twitter- und Instagram-Account hat. Selbst eine Kopie des bekannten Stofftier-Herstellers Steiff gibt es und natürlich hat die modebewusste Katze auch schon ein Buch geschrieben. Da scheint eine Suite im Luxushotel in Paris gerade passend, wenn sie auch wie ein Gegenentwurf zu den anderen, opulenten Räumen des Designers wirkt. In Schwarz und Weiß gehalten dominieren hier klare Linien, Tapeten und Teppiche sind so designt, als hätten sie Kratzspuren des eigenwilligen Vierbeiners. Ob Choupette hier in Paris gerne einmal übernachten möchte, wissen wir nicht. Sie hängt zumindest als großes Bild im Schlafzimmer.

Lagerfelds aktuelles Engagement im Hôtel de Crillon in Paris ist nicht sein einziger Ausflug in die Welt der Hotels. Bereits an der Renovierung des edlen Hotels Le Métropole in Monte-Carlo hatte der Modeschöpfer seinen Anteil. Im letzten Jahr gab er zudem bekannt, eine eigene Hotelkette lancieren zu wollen, deren erstes Haus im Spielerparadies Macau entstehen soll. 2017 wird es aber wohl nichts mehr werden – die Eröffnung ist für nächstes Jahr geplant.

Noch mehr Designer gehen ins Hotel

Auch andere Kreative nutzen den Umstand, dass ihr Auge für die Schönheit sich von Mode auf Möbel übertragen lässt und gestalten zumindest einzelne Zimmer oder gleich ganze Hotels nach ihrem Geschmack. So hat etwa Vivienne Westwood die Dachterrassen-Suite im Hotel The London West Hollywood auf mehr als 1.000 Quadratmetern designt. Mehr als 23.000 Euro kostet eine Nacht in der Designer-Suite, die ihresgleichen sucht. Dabei sind die Räumlichkeiten gar nicht so schrill und extravagant, wie man es sonst von den Entwürfen der Mode-Rebellin kennt. Kühle Aquamarintöne harmonieren bestens mit goldenen und schwarzen Akzenten.

Bild Designer und HotelsWesentlich aufgeregter kommt das Hotel du Petit Moulin daher, das eigens von Modeschöpfer Christian Lacroix eingerichtet wurde. Die buntesten Farben werden hier geschickt zu Gemälden und Skizzen des Designers kombiniert, wobei keines der insgesamt 17 Zimmer so ganz dem anderen gleicht. Wer noch mehr Kunst sehen will, geht einfach wenige Minuten bis zum Musée Picasso und dem Centre Pompidou.

Ursprünglich für seine Strickdesigns ist das italienische Modehaus Missoni bekannt und überträgt seine Wellen- und Streifenmuster auch in den Stil von Hotels. Wenn auch die beiden Missoni-Hotels in Edinburgh und Kuwait unterdessen nicht mehr offiziell zum Modeimperium gehören, bleiben Muster und Farben erhalten.

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