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Paris und Brüssel: Preisnachlässe wegen Flaute

Bild Paris im Herbst wird günstigSo sehr Paris auch von seinen Besuchern geliebt wird, die jüngsten Terroranschläge haben das Publikum ängstlich gemacht. Besonders Touristen aus dem Ausland meiden die französische Hauptstadt aus Sorge um ihre Sicherheit. Das vermeldet jetzt auch der Tourismus-Ausschuss der Region Paris.

Weniger Touristen, weniger Einnahmen

Dessen General-Direktor, François Navarro, bestätigte in der vergangenen Woche die Beobachtungen vieler Hoteliers in der französischen Metropolregion: Rund eine Million Touristen aus dem In- und Ausland sollen Paris demnach zur Zeit fehlen. Die Branche schätzt den finanziellen Verlust durch fehlende Besucher im Großraum der französischen Hauptstadt auf etwa 750 Millionen Euro ein, einschließlich entgangener Einnahmen in Restaurants, Bistros und Geschäften für Touristen. Für das gesamte Jahr 2016 ist hochgerechnet mit einem Verlust von 1,5 Milliarden Euro zu rechnen. Während im ersten Halbjahr dieses Jahres 9,9 Prozent weniger ausländische Touristen nach Paris reisten, waren es landesweit gesehen sieben Prozent weniger Reisende aus dem Ausland.

Brüssel und Brügge ebenfalls mit rückläufigen Zahlen

Bild Leeres Café in ParisAuch in Brüssel haben es die Hoteliers derzeit schwer. In der sonst bei Touristen so beliebten Stadt bleiben die Betten leer. Im April gab es lediglich eine Auslastung von 53,9 Prozent, so belegen es Zahlen des Tourismusbüros Visit Brussels. Das entspricht einem Minus von 22,1 Prozent im Vergleich zum April 2015. Danach hat sich die Zahl der belegten Betten zwar etwas gesteigert, bleibt jedoch stark hinter den Werten der letzten Jahre zurück. Die Flaute trifft auch die Brüsseler Museen, die sonst bei jedem Besuch der belgischen Metropole auf dem Programm stehen. Von April bis Juni 2016 kamen jeweils 35 bis 38 Prozent weniger zahlende Gäste.

Brügge ergeht es in Sachen Touristen ähnlich. Die berühmten Kanäle in der Stadt mit dem Boot zu erkunden ist eine der Hauptattraktionen. Im ersten Halbjahr 2016 wollten aber nur 400.280 Passagiere mitfahren, fast ein Viertel (22 Prozent) weniger als im vergangenen Jahr. Die Stadt sieht laut Medienberichten den Rückgang als eine Folge des Terrors. Bereits Ende Juli hatte das belgische Wirtschaftsministerium von einem Rückgang der indirekten Steuern aus dem Tourismussektor berichtet. Ganze 359 Millionen Euro fehlten demnach.

Paris: Kräftiger Nachlass in 5-Sterne-Hotels

Wenn es auch dem Tourismus in Frankreich und Belgien in Folge der gewaltsamen Anschläge schlechter geht, aufgeben ist für Hoteliers und Gastronomen keine Option! Vielmehr wird gezielt versucht, Urlauber anzulocken, und sei es über günstige Preise für sonst unerschwingliche Unterkünfte. So geben Luxushotels in Paris wegen der Flaute unterdessen Rabatte in Höhe von 25 bis 45 Prozent. Für Reisende wird die Seine-Metropole so wieder interessanter und wer einmal da war, kommt sicher wieder! Tollen 5-Sterne-Service zum kleinen Preis gibt es etwa im Hotel Louis II in Saint-Germain-des-Pres. Schon ab 113 Euro ist eine Übernachtung im Doppelzimmer zu haben! Ebenfalls mit fünf Sternen ausgezeichnet ist das Hotel Napoléon, ganz in der Nähe zum eleganten Champs Elysées. Satte 25 Prozent Nachlass gibt es in diesem Hotel derzeit, eine Übernachtung ist schon ab rund 160 Euro zu haben. Einen Überblick über ausgezeichnete Hotels in Paris finden Sie hier!

Brüssel: Luxushotels für unter 100 Euro

Bild Brüssel entdecken

In Brüssel ist es derzeit ebenso erschwinglich wie schon lange nicht mehr. Wie wäre es etwa mit dem 5-Sterne-Hotel Metropole direkt im Herzen der Stadt? Schon ab rund 72 Euro gibt es die Übernachtung im Superior-Doppelzimmer. Elegant und luxuriös wird es im Hotel Stanhope, knappe zwei Kilometer vom Zentrum entfernt. Ab nur 94 Euro pro Person gibt es derzeit die Übernachtung im Classic-Doppelzimmer. Ein wunderschönes Hotel mit tollem Service – und erschwinglich noch dazu. Aber suchen Sie sich doch am besten selbst Ihr liebstes Hotel in Brüssel aus!

Fazit: Reisende, die sich noch in diesem Jahr auf nach Paris oder Brüssel machen wollen, profitieren von kräftigen Preisnachlässen. Besonders Luxushotels buhlen um neue Gäste. Die ideale Gelegenheit, einmal zum 5-Sterne-Gast zu werden und gleichzeitig den Tourismus vor Ort zu stärken!

(Preise und Verfügbarkeiten Stand: 30.08.2016)

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