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Trinkgeld: So viel ist angemessen

Bild Trinkgeld für den ServiceGuter Service ist nicht selbstverständlich, wird aber doch von meisten vorausgesetzt. Nur wo man sich als Gast gut aufgehoben fühlt, kommt man auch gerne wieder. Beim Personal kann man sich mit einem kleinen Trinkgeld bedanken.

Ein freundlicher Kellner kann über eine mittelmäßige Küche hinwegtrösten, der aufmerksame Roomboy richtet das Hotelzimmer so her, dass sich der Gast wie Zuhause fühlt. Die gewandte Rezeptionistin weiß genau, wie sie mit Beschwerden von Gästen umzugehen hat. All jene dürften sich über ein Trinkgeld freuen, das ihnen zeigt, wie gut sie ihre Arbeit machen. Doch wem gibt man welche Summe und wie überreicht man diese, ohne dass es peinlich wird? Hotelreservierung.de gibt Tipps.

Zufriedenheit zeigen, Unzufriedenheit aber auch

Im Hotelrestaurant ist das Personal meist besonders geschäftig – abdecken, eindecken, Getränke und Speisen servieren. Gerade im Urlaubshotel haben Gäste oft einen bestimmten Tisch mit festem Kellner, der sie den Aufenthalt über betreut. Wie schön ist es, wenn der Service sich am dritten Tag vielleicht schon gemerkt hat, was Sie gerne zum Abendessen trinken möchten. Um das zu honorieren, können Hotelgäste fünf bis zehn Prozent der Gesamtsumme als Trinkgeld geben. Zum Ende der Reise hin, darf es zum Abschied dann auch ein größerer Betrag sein. Ein herzliches Dankeschön erfreut das Personal meist genauso wie das Trinkgeld an sich. Wer mit dem Service nicht zufrieden war, sollte sich aber genauso wenig scheuen, dem Restaurantmanager das entsprechende Feedback zu geben. Nur so können Fehler abgestellt werden.

Trinkgeld und Respekt für Serviceteam

Für das Housekeeping, egal ob Zimmermädchen oder Roomboy, wird das Trinkgeld, im Englischen „tip“ üblicherweise aufs Kopfkissen gelegt. Das muss nicht jeden Morgen sein, doch es empfiehlt sich, sofern Sie mit dem Service zufrieden sind, das Trinkgeld nicht erst am Ende des Urlaubs zu überreichen. Wer regelmäßig etwas gibt, kann sich vielleicht über einen besonders schönen Blumenschmuck oder andere Extras im Zimmer freuen. Die Angestellten im Housekeeping sind jene Gruppe im Hotel, die normalerweise am wenigsten verdient und am seltensten Beachtung der Gäste erhält. Wenn Sie sich täglich über Ihr Zimmer freuen, freut sich das Zimmermädchen auch über ein „Hallo“ auf dem Hotelflur. Dem Pagen, der Koffer und Taschen aufs Zimmer bringt, kann man das Trinkgeld direkt in die Hand geben. Pro Gepäckstück gilt dabei ein Euro als angemessen.

In der Chefetage lieber mit Worten loben

Bild Gästefeedback an der Rezeption

Für das Hotelmanagement und Mitarbeiter in gehobener Stellung muss es kein Trinkgeld sein. Hier genügt es, bei der Abreise ehrlich zu sagen, was Ihnen gefallen hat und an welchen Stellen das Hotel noch nachbessern kann. Wer sich scheut, eine mündliche Rückmeldung zu geben, kann auch entsprechende Fragebögen nutzen, die viele Hoteliers in den Zimmern auslegen lassen. Nicht zuletzt gibt es auch die Möglichkeit, im Internet eine Hotelbewertung abzugeben, in der detaillierte Angaben zum Hotel und seinem Service möglich sind.

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