Ein Hotelbau weist viele Besonderheiten auf. Dies betrifft zuallererst die Art des Wohnens. In einem Hotelbau verbringen die Gäste in der Regel nur einige Tage oder Wochen. Ausnahmen gibt es natürlich auch. So etwa der Musiker Udo Lindenberg, der seit Jahrzehnten in einem Hamburger Hotelzimmer lebt, als sei es seine eigene Wohnung.
Der Hotelbau ist außerdem immer besonders gegliedert. Betritt man das Gebäude oder den Komplex, gelangt man zunächst in die sogenannte Lobby. Dort finden sich die Rezeption und meist Sitzgelegenheiten für an- oder abreisende Gäste. Von der Lobby aus gelangt man in die unterschiedlichen Stockwerke, wo die Zimmer liegen, sowie zur (sofern vorhanden) Hotelbar und dem Restaurant. Die Lobby stellt das Herz des Hotelbaus dar.
Um dem Gast die Orientierung zu erleichtern, bekommt er ein Zimmer mit einer bestimmten Nummer. Diese setzt sich meistens aus dem Stockwerk und dann dem jeweiligen Raum zusammen.
Der Hotelbau verfügt über Aufzüge, die nicht nur die Gäste, sondern auch ihr Gepäck bequem in die höher gelegenen Etagen zu bringen. Ein klassisches Hotel besteht aus einem Gebäude mit mehreren Stockwerken. Ein Hotelbau kann aber auch aus mehreren kleineren Häusern bestehen, er stellt dann eine ganze Anlage dar, die meistens auch Grünflächen beinhaltet. Diese Art ist besonders in südlichen Ferienregionen beliebt, wo sich das Leben draußen abspielt, der Hotelbau über einen Pool und Sitzgelegenheiten im Freien verfügt.
Beim Errichten eines neuen Hotelbaus muss einiges beachtet werden. Der Bauherr braucht zunächst einen angemessenen Platz, außerdem eine Baugenehmigung. Ein Architekt plant den Komplex, wobei er stets berücksichtigt, auf wen das Hotel zugeschnitten ist und wie viel Komfort dem Gast geboten werden soll.
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