Auf einer Hotelfachschule werden Hotelfachfrauen und -männer ausgebildet. Hier lernen die Auszubildenden den vielfältigen und umfangreichen Beruf der Hotelfachleute auszuüben. Dazu gehört neben den detaillierten Kenntnissen über Nahrungsmittel und Getränke, gesetzliche Bestimmungen zum Ausschank oder zur Verarbeitung von Lebensmitteln auch das Wissen über hotelspezifische Bereiche.
Das Wissen, was auf einer Hotelfachschule vermittelt wird, ist im Kern ähnlich der Ausbildung für Fachleute im Restaurantbereich. Allerdings lernen Hotelfachleute an einer Hotelfachschule auch wichtige Grundlagen über den Zimmerservice, den Umgang mit der Rezeption, der Kasse und der Telefonanlage eines Hotels. Ein sicheres und kommunikatives Auftreten gegenüber den Hotelgästen ist an einer Hotelfachschule ebenso wichtiger Teil der Berufsausbildung wie die Fähigkeit, mit Problemen umgehen zu können und auch verärgerte Gäste zufrieden zu stellen.
Eine gute Hotelfachschule vermittelt ihren Schülern außerdem Kenntnisse im Bereich des Einkaufes und der Buchhaltung eines Hotels, was wichtiger Bestandteil ist für den Einblick in die Art und Weise, wie ein Hotel funktioniert. Nur so können die Absolventen einer Hotelfachschule in ihrem späteren Beruf den Gesamtbetrieb eines Hotels überschauen und beeinflussen.
Um sich an einer Hotelfachschule zu bewerben, sollte jeder oder jede Interessierte im Vorfeld wissen, wo seine oder ihre Stärken liegen und neben der unverzichtbaren Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit auch sportliche Fitness mitbringen. Hotelfachleute müssen immer an Ort und Stelle sein, wenn sie gebraucht werden, somit ist eine gute körperliche Verfassung ebenso wichtig wie Stressresistenz. Nur, wenn all diese Eigenschaften auf einen Bewerber oder eine Bewerberin zutreffen, ist der Eintritt in eine Hotelfachschule zu empfehlen. Die Ausbildung an einer Hotelfachschule fördert diese Fähigkeiten und vermittelt das nötige umfangreiche Wissen, das Hotelfachleute für den Betrieb eines Hotels brauchen.
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