Damit ein Betrieb sich zur Hotellerie zählen darf, muss es zumindest zwei Voraussetzungen erfüllen. Gäste müssen in diesen Unternehmen übernachten können und es muss auch die Möglichkeit bestehen, etwas zu essen. Zur Hotellerie zählen also Hotels, Pensionen und Gasthäuser.
In diesem Sinne sind auch Heime ein Teil der Hotellerie. Denn dieser Teilbereich der Gastgewerbebranche wird in zwei Kategorien geteilt. Hotels, die gegen Bezahlung ihre Dienstleistungen an Kunden weitergeben, wollen natürlich mit dem Hotel etwas verdienen. Hier sprechen die Fachleute von erwerbswirtschaftlich geführten Betrieben. Sie sind auf Expansion und Gewinn ausgerichtet. Anders natürlich Heime. Denn Unternehmungen der Hotellerie müssen nicht gewinnorientiert arbeiten. Sie sind zumeist auch nur einer bestimmten Gruppe von Menschen zugänglich und arbeiten oft mit der Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen. Dieser Gewerbebereich wird aber von den erwerbsorientierten Betrieben dominiert.
Der Großteil der unter den Begriff fallenden Betriebe sind Hotels. Und besonders interessant ist es auch, dass vor allem kleinere und mittlere Hotels den Großteil der Landschaft ausmachen.
Die Hotellerie wird also eher von persönlichen und familiären Konzepten geprägt. Das hat vor allen einen Vorteil für Gäste. Das Personal reagiert schneller und flexibler auf Kundenwünsche und auch auf Marktveränderung. Und der Hotelbesitzer ist persönlich vor Ort und für seine Gäste da.
Besonders wichtig ist die Hotellerie in der Schweiz. Dort hat sich sogar ein eigener Begriff ausgebildet: Hotelleriesuisse, die sich durch erhöhte Anforderungen auszeichnet. Neben der Übernachtung müssen mindesten 10 Zimmer vorhanden sein und es muss in jedem Hotelzimmer Warm- Kaltwasser zur Verfügung stehen. Allerdings besitzen heute sowieso fast alle Hotelleriebetriebe diese Mindeststandards.
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